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ÖROKO: Eine planerische Strategie für die Zukunft unserer Stadt

Was ist das ÖROKO?

ÖROKO steht für Örtliches RaumOrdnungsKOnzept. Jede Tiroler Gemeinde ist gemäß Tiroler Raumordnungsgesetz (TROG) verpflichtet, ein ÖROKO zu erarbeiten. Dieses muss vom jeweiligen Gemeinderat als Verordnung beschlossen werden. Die Ziele und Vorgaben des Raumordnungsgesetzes bestimmen die Inhalte und den Umfang des ÖROKO.

Das ÖROKO ist ein strategisches Planungsinstrument, in dem die Ziele für die räumliche Entwicklung der Stadt Innsbruck für die nächsten zehn Jahre festgelegt sind. Einerseits werden konkrete Maßnahmen und Entwicklungsgebiete für verschiedene Nutzungen ausgewiesen. Andererseits werden aber auch langfristige Handlungsspielräume und Entwicklungspotentiale offen gehalten. Damit soll sichergestellt werden, dass wir in unserem begrenzten Siedlungsgebiet heute und auch zukünftig Raum für das haben, was wir als wachsende Landeshauptstadt im täglichen Leben brauchen: Wohnungen, Arbeitsplätze, Kindergärten, Schulen, Parks und Sportanlagen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Verkehrswege, Freiflächen und anderes mehr.

Das ÖROKO ist das übergeordnete Planungsinstrument der Stadt Innsbruck und gibt der Gemeinde, also der Stadt selbst, den Rahmen für die nachfolgenden Flächenwidmungs- und Bebauungspläne vor. Dabei hat aber niemand, also auch kein/e Grundeigentümer/in oder Bauwerber/in, ein automatisches Recht auf eine Änderung der Flächenwidmung oder Bebauungsplanung. Diese Entscheidung ist wie bisher abhängig von weiteren fachlichen Überprüfungen, Konkretisierungen und Beurteilungen.

 

Seit wann gibt es das ÖROKO?

Im Jahr 2002 hat die Stadt Innsbruck nach mehrjähriger Bearbeitungsphase das 1. ÖROKO beschlossen. Dieses ÖROKO 2002 ist so lange gültig, bis die Fortschreibung des ÖROKO (ÖROKO 2.0) rechtskräftig wird. Das ÖROKO 2.0 (2. Entwurf) wurde am 19.06.2019 vom Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck beschlossen. Derzeit läuft das aufsichtsbehördliche Genehmigungsverfahren beim Amt der Tiroler Landesregierung. Anschließend wird das ÖROKO 2.0 rechtskräftig.

Grundsätzlich ist das ÖROKO auf einen Planungszeitraum von zehn Jahren ausgerichtet. Für die Fortschreibung wurde auf Antrag des Innsbrucker Gemeinderats dreimal die Frist von der Tiroler Landesregierung bis Dezember 2018 verlängert.

 

Wer erstellt das ÖROKO und wie?

Das ÖROKO 2.0 wurde federführend vom Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration der Stadt Innsbruck gemeinsam mit zahlreichen anderen Fachämtern des Stadtmagistrats Innsbruck, weiteren Fachdienststellen von Land und Bund, mit Institutionen sowie mit externen ExpertInnen erarbeitet. Außerdem wurden im Vorfeld verschiedene Fachstudien und Konzepte erarbeitet, die in die Festlegungen des Verordnungsplans eingeflossen sind. Auch alle BürgerInnen Innsbrucks hatten von Juni 2013 bis April 2015 die Möglichkeit Anregungen für die Fortschreibung einzubringen. Darüber hinaus konnte man zu den beiden Entwürfen des ÖROKO 2.0 eine Stellungnahme abgeben, diese Möglichkeit haben viele BürgerInnen genutzt. Es sind zahlreiche Stellungnahmen eingelangt, welche ebenfalls unter Einbindung städtischer Fachämter fachlich beurteilt und dem zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte zur Beschlussfassung über Änderungen in den Entwürfen des ÖROKO 2.0 vorgelegt wurde.

Eine Übersicht zur Erarbeitung der beiden Entwürfe des ÖROKO 2.0 sowie das weitere Verfahren zur Behandlung der Stellungnahmen finden Sie hier.

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