Flächenwidmungsplan IBK-F2.0

FLÄCHENWIDMUNGSPLAN IBK-F2.0

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Ziele und Inhalte des Flächenwidmungsplans IBK-F2.0 

Der Flächenwidmungsplan IBK-F2.0 ist eine gesetzlich notwendige Neuerlassung aller geltenden Flächenwidmungspläne der Landeshauptstadt Innsbruck. Inhaltlich handelt es sich um eine umfassende Digitalisierung der vorhandenen Widmungspläne. 
Mit dem Entwurf des Flächenwidmungsplanes IBK-F2.0 werden die rechtskräftigen Widmungen an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben angepasst. Dazu gehören unter anderem die Beachtung der aktuellen Grundgrenzen, die Berücksichtigung der übergeordneten Raumordnungsfestlegungen, die Aktualisierung überholter Widmungskategorien oder die Vereinheitlichung der Sonderflächen- und Vorbehaltsflächenbezeichnungen. Es werden keine projektbezogenen Änderungen vorgenommen, das heißt, dass keine neuen Bauplätze geschaffen werden. 

Inhaltlich werden mit dem gesamtstädtischen Flächenwidmungsplan IBK-F2.0 insbesondere folgende gesetzlich notwendige Adaptierungen / Anpassungen gemäß dem Tiroler Raumordnungsgesetz (TROG 2016) vorgenommen:

  • Anpassung der Flächenwidmung an das übergeordnete Planungsinstrument ÖROKO 2.0,  
    insbesondere Angleichung der Widmungskategorien des Baulandes an die baulichen Entwicklungsbereiche des ÖROKO 2.0, wie beispielsweise Sonderflächenwidmungen in der Flächenwidmung für Sondernutzungsbereiche aus dem ÖROKO 2.0,
    Abgrenzung des Baulandes anhand der im ÖROKO vorgegebenen Siedlungsgrenzen

  • Anpassung rechtskräftiger Flächenwidmungspläne an das Tiroler Raumordnungsgesetz 2016,
    zum Beispiel Berücksichtigung von Grenzabständen und Ermöglichung einer einheitlichen Bauplatzwidmung, 
    rechtlich vorgegebene Aktualisierung und Darstellung nicht mehr aktueller bzw. überholter Widmungskategorien, 
    Vereinheitlichung der Sonderflächen- und Vorbehaltsflächen-
    bezeichnungen, 
    Umsetzung von allfälligen Anpassungserfordernissen an beispielsweise Vermeidung von Lärmkonflikten

Mit dem gesamtstädtischen Flächenwidmungsplan IBK-F2.0 werden alle Flächenwidmungspläne neu gefasst und digitalisiert. Nach in Kraft treten dieses Planes kann in einem eigenen Verfahrensschritt dann der sogenannte elektronische Flächenwidmungsplan (eFWP) erstellt werden.

Kein neues Bauland: Widmungsänderungen für neues Bauland oder geänderte Nutzungsinteressen (beispielsweise für neue Bauplätze statt Freiland oder Wohnen statt Wirtschaft) gehen nicht in den Plan IBK-F2.0 ein. Derartige anlassbezogene Widmungsansuchen werden wie bisher gegebenenfalls in eigenen Planverfahren behandelt, in denen auch das jeweils darzustellende öffentliche Interesse analysiert wird, Stellungnahmen und Einwendungen gegen diese Änderung vertieft geprüft werden und entsprechende Fachstellungnahmen und Gutachten sowie vertragliche Absicherungen von Projekten und Ausgleichsmaßnahmen einfließen. 

Auflage und Stellungnahmen zum Entwurf IBK-F2.0

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte und der Gemeinderat der Stadt Innsbruck haben in den Sitzungen vom März 2022 den Beschluss der Auflage des Entwurfes des Flächenwidmungsplans IBK-F2.0 gefasst. Damit startete das öffentliche Auflageverfahren. Während der 6-wöchigen Auflagephase (6. April bis einschließlich 18. Mai 2022) hatten Sie die Möglichkeit, sich zu informieren und bis zum 25. Mai 2022 eine Stellungnahme abzugeben. 
Aktuell werden alle Stellungahmen und Einwendungen, die zum Entwurf IBK-F2.0 abgegeben wurden, unter Einbeziehung aller erforderlichen Dienststellen fachlich geprüft und im Anschluss dem politisch zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte vorlegt. Dieser entscheidet auf Basis der fachlichen Empfehlungen über Änderungen für den 2. Entwurf.
Abhängig von den politischen Beschlüssen kann mit einer Auflage des 2. Entwurfes IBK-F2.0 im Herbst 2022 gerechnet werden. Darüber informieren wir Sie sobald wie möglich wieder in Innsbruck informiert, auf der Amtstafel sowie auf unserer Website www.innsbruck.gv.at/flaechenwidmung

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